Travertin Bodenplatten: der Renner
Bodenplatten aus Travertin sind schön. Fast möchte man meinen, es könnte egal sein, welche Farben sie haben: die Palette reicht von braun über rot, silber, beige bis hin zu goldenen Tönen. Bei bestimmten Sorten mischt sich sogar mal ein schwarzer Streifen mit in die natürliche Musterung der Travertin-Bodenplatte. Am beliebtesten ist Travertin, der noch beim Hersteller in eine rotierende Trommel gelegt und zusammen mit Bruchsteinen kräftig in Umdrehungen versetzt wird. Was dabei herauskommt, wird häufig Antikmarmor genannt - hat aber nichts mit Marmor zu tun (der lässt sich polieren und ist härter als Travertin).
Wie entstehen diese Bodenplatten?
Travertin ist ein Ausfällgestein. Vereinfacht ausgedrückt: In einem Gewässer wird durch sich ändernde Verhältnisse Travertin ausgefällt und lagert sich ab. Es sind Travertin-Terrassen in den USA und der Türkei bekannt - gebaut wird mit dem Material schon seit römischen Zeiten.
Sind die Poren in Travertin-Bodenplatten ein Zeichen schlechter Qualität?
Auf keinen Fall! Sie gehören zum “Wesen” der Bodenplatten - ihre Entstehung ist noch nicht restlos geklärt. Während bei den dünneren Fliesen üblich ist, beim Verlegen die Fugenmasse über den Stein zu ziehen und so die Poren zu verschließen (“gespachtelte” Oberfläche), wird das Verfahren bei im Freien verlegten Bodenplatten nicht angewandt. Der Grund ist einfach: Fugenmasse und Travertin-Bodenplatten haben unterschiedliche Eigenschaften bei Frost - gespachtelte Bodenplatten würden über kurz oder lang Schaden nehmen.
Eignen sich Travertin-Bodenplatten für die Verlegung im Freien ohne Einschränkungen?
Grundsätzlich ja. Die Erfahrung zeigt, dass auch stärkere Farbtöne mit Pflanzen und Rasen gut harmonieren. Welche Möbel man dann auf die Bodenplatten stellt, ist eine auch eine Frage des persönlichen Geschmacks - Kontraste zwischen Hell und Dunkel könnten ein guter Ansatz sein.
Wird Travertin auf der ganzen Welt abgebaut und eingesetzt?
Travertine kommen aus der Türkei, sind von dort zu günstigen Konditionen zu beziehen, aus Italien, Ungarn, der Slowakei, Ungarn, dem Iran und Deutschland. Regional werden sehr unterschiedliche Farben der Bodenplatten bevorzugt, in Deutschland häufig eher beige Töne.
Sind Bodenplatten aus Travertin in den Farben beständig?
Ja und nein. Verlegte Travertine wandeln ihre Farbe nicht, wenn sie imprägniert und regelmäßig sauber gehalten werden. Material aus einem Steinbruch kann sich von Charge zu Charge durchaus farblich unterscheiden. Es empfiehlt sich, benötigte Mengen genau zu vermessen, damit beim Nachbestellen nicht das Risiko einer Farbänderung besteht.
Ist auch ein Heimwerker in der Lage, Travertin im eigenen Garten oder auf der Terrasse zu verlegen?
Im Prinzip ja. Travertin-Bodenplatten zusammenzufügen ist keine Hexerei. Im Freien sind allerdings vor allem zwei Punkte zu beachten: Eine Fläche aus Natursteinen muss eine Neigung aufweisen, damit Niederschläge abfließen können. Der Untergrund muss so gestaltet sein, dass sich kein Wasser “aufstauen” kann.
Gibt es ein Standard-Verlegemuster für Travertin-Bodenplatten?
Ganz gewiss: der so genannte Römische Verband, der in kleinerer und größerer Ausführung zu haben ist. Die Bodenplatten werden in vier verschiedenen Größen nach einem vorher überlegten Muster angeordnet, das große und kleinere Bodenplatten abwechselt. So werden lange Fugen und zuviel Verschnitt vermieden. Erstmals angewandt wurde der Römische Verband in der Arena von Verona.
Übrigens: Alle Kalksteine sind empfindlich, wenn sie mit säurehaltigen Flüssigkeiten in Verbindung gebracht werden. Das gilt für Marmore genauso wie für Travertin-Bodenplatten. jonastone empfiehlt überdies, verlegte Flächen (in seltenen Fällen auch die einzelnen Platten vor der Verlegung) zu imprägnieren.
Bodenplatten aus Travertin sind schön. Fast möchte man meinen, es könnte egal sein, welche Farben sie haben: die Palette reicht von braun über rot, silber, beige bis hin zu goldenen Tönen. Bei bestimmten Sorten mischt sich sogar mal ein schwarzer Streifen mit in die natürliche Musterung der Bodenplatte. Am beliebtesten ist Travertin, der noch beim Hersteller in eine rotierende Trommel gelegt und zusammen mit Bruchsteinen kräftig in Umdrehungen versetzt wird. Was dabei herauskommt, wird häufig Antikmarmor genannt - hat aber nichts mit Marmor zu tun (der lässt sich polieren und ist härter als Travertin).
Wie entstehen diese Bodenplatten? Travertin ist ein Ausfällgestein. Vereinfacht ausgedrückt: In einem Gewässer wird durch sich ändernde Verhältnisse Travertin ausgefällt und lagert sich ab. Es sind Travertin-Terrassen in den USA und der Türkei bekannt - gebaut wird mit dem Material schon seit römischen Zeiten.
Sind die Poren im Travertin ein Zeichen schlechter Qualität? Auf keinen Fall! Sie gehören zum “Wesen” der Bodenplatten - ihre Entstehung ist noch nicht restlos geklärt. Während bei den dünneren Fliesen üblich ist, beim Verlegen die Fugenmasse über den Stein zu ziehen und so die Poren zu verschließen (“gespachtelte” Oberfläche), wird das Verfahren bei im Freien verlegten Bodenplatten nicht angewandt. Der Grund ist einfach: Fugenmasse und Travertin-Bodenplatten haben unterschiedliche Eigenschaften bei Frost - gespachtelte Bodenplatten würden über kurz oder lang Schaden nehmen.
Eignen sich Bodenplatten aus Travertin für die Verlegung im Freien ohne Einschränkungen? Grundsätzlich ja. Die Erfahrung zeigt, dass auch stärkere Farbtöne mit Pflanzen und Rasen gut harmonieren. Welche Möbel man dann auf die Bodenplatten stellt, ist eine auch eine Frage des persönlichen Geschmacks - Kontraste zwischen Hell und Dunkel könnten ein guter Ansatz sein.
Wird Travertin auf der ganzen Welt abgebaut und eingesetzt? Travertine kommen aus der Türkei, sind von dort zu günstigen Konditionen zu beziehen, aus Italien, Ungarn, der Slowakei, Ungarn, dem Iran und Deutschland. Regional werden sehr unterschiedliche Farben der Bodenplatten bevorzugt, in Deutschland häufig eher beige Töne.
Sind Bodenplatten aus Travertin in den Farben beständig? Ja und nein. Verlegte Travertine wandeln ihre Farbe nicht, wenn sie imprägniert und regelmäßig sauber gehalten werden. Material aus einem Steinbruch kann sich von Charge zu Charge durchaus farblich unterscheiden. Es empfiehlt sich, benötigte Mengen genau zu vermessen, damit beim Nachbestellen nicht das Risiko einer Farbänderung besteht.
Ist auch ein Heimwerker in der Lage, Travertin im eigenen Garten oder auf der Terrasse zu verlegen?
Im Prinzip ja. Bodenplatten zusammenzufügen ist keine Hexerei. Im Freien sind allerdings vor allem zwei Punkte zu beachten: Eine Fläche aus Natursteinen muss eine Neigung aufweisen, damit Niederschläge abfließen können. Der Untergrund muss so gestaltet sein, dass sich kein Wasser “aufstauen” kann.
Gibt es ein Standard-Verlegemuster für Travertin-Bodenplatten?
Ganz gewiss: der so genannte Römische Verband, der in kleinerer und größerer Ausführung zu haben ist. Die Bodenplatten werden in vier verschiedenen Größen nach einem vorher überlegten Muster angeordnet, das große und kleinere Bodenplatten abwechselt. So werden lange Fugen und zuviel Verschnitt vermieden. Erstmals angewandt wurde der Römische Verband in der Arena von Verona.
Übrigens: Alle Kalksteine sind empfindlich, wenn sie mit säurehaltigen Flüssigkeiten in Verbindung gebracht werden. Das gilt für Marmore genauso wie für Bodenplatten aus Travertin. jonastone empfiehlt überdies, verlegte Flächen (in seltenen Fällen auch die einzelnen Platten vor der Verlegung) zu imprägnieren.
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