Beliebter Indischer Schiefer

Auch in den Musterschauen von jonastone sind indische Schiefer zu sehen.

Auch in den Musterschauen von jonastone sind indische Schiefer zu sehen.

Schiefer ist ein Naturstein, der schon mal die Geister scheidet. Das ist kein Zeichen fehlender Qualität, im Gegenteil. Vielmehr spricht es dafür, dass Schiefer ein sehr außergewöhnlicher Naturstein ist. Auch indischer Schiefer kann dafür als gutes Beispiel durchgehen.

Peacock Schiefer, der seinen Namen dem indischen Nationalvogel Pfau verdankt, ist ebenso wie Black Rustic ein ausgesprochen gern gekaufter, indischer Schiefer. Peacock wirkt fröhlich und bunt, aber keinesfalls schrill; die Farben gehen vom dunklen Grundton bis in blaue, gelbe, rötliche und grüne Töne (Geologen ordnen diese Farben immer bestimmten Mineralien zu, die in den jeweiligen Natursteinen enthalten sind). Der zweite indische Schiefer ist - wie der Name sagt - kräftig schwarz. Wer aber schon einmal ein komplettes Haus auf dem Land mit einem solchen schwarzen Schieferboden ausgelegt gefunden hat, kann eine solche Lösung nur bestechend finden. Keine Schiefer-Platte oder -fliese sieht wie die andere aus - einzigartige Linien und Spuren ziehen sich durch den Black Rustic; Schiefer lebt nach dem Verlegen durchaus weiter. Kritische Menschen könnten diese Eigenschaft als Kratzempfindlichkeit bezeichnen wollen, wer gelassener ist, freut sich darüber, wie der Schieferfußboden im Lauf der Jahre sein Gesicht zu wandeln weiß - Spuren können sich nämlich wieder “herauslaufen”.

Indischer Schiefer ist ein Umwandlungsgestein. Das heißt: Ton, oder wie Fachleute sagen, tonige Materialien, haben sich über eine sehr lange Zeit durch Verfestigung zu Schiefer umgewandelt. Charakteristisch ist seine ausgezeichnete Spaltbarkeit - sie hat dazu geführt, dass Schiefer in vielen Regionen Europas über Jahrhunderte ein gut verfügbarer Dachdeckwerkstoff war und ist (allerdings sind hierbei eine Reihe von Normen zu beachten).

Doch kehren wir zum Fußbodenbelag zurück. Sehr schnell finden sich im Netz eine Vielzahl indischer Schiefer - hier ein paar Beispiele (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Polished Golden Slate - gold
  • Chocolate Slate - bräunlich,
  • Jak Black Slate - bläulich
  • Indian Autumn Slate - eher hell, braun (manchmal fälschlich als Granit angeboten)
  • Black natural slate – schwarz
  • Vinikonda Gold Slate - lila/grau/schwarz
  • S Broen slate - hell, fast lila
  • Copper slate - hell, fast rosa,
  • Slate Peacock Multi - sehr bunt,
  • Multi Slate Stone - graue Töne,

Gerade auf indischen Schiefer scheint in besonderem Maß zuzutreffen, dass es im Steinehandel eine Fülle, zum Teil sogar etwas blumig wirkende Namen gibt. Auch die Oberflächenbearbeitungen sind vielfältiger Natur.

Indischer Schiefer - in diesem Fall: Peacock - sollte übrigens möglichst von Fachleuten verlegt werden, weil das Material nicht auf gleichmäßige Dicke kalibriert ist. Im Untergrund muss man also Ausgleichsmasse schaffen; dazu gehört eine gewisse Erfahrung. Und noch ein Hinweis ist wichtig: Indischer Schiefer verlangt, wenn es sich um dunkles Gestein handelt, helle Räume mit entsprechend großen Fenstern. Zimmer ohne oder nur mit sehr wenig Tageslicht wirken durch einen dunklen, indischen Schiefer möglicherweise noch dunkler, wenn sie nicht sorgfältig ausgeleuchtet werden.

Aber, wie gesagt: Indischer Schiefer ist außergewöhnlich und für Leute mit Geschmack eine ganz ausgezeichnete Wahl - bereut hat die Anschaffung noch keiner.


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