Indischer Sandstein

Indischer Sandstein: Platten in Mint Color

Indischer Sandstein: Platten in Mint Color

Ein Baumaterial, das von Indien aus in großen Mengen hinaus in die Welt exportiert wird, ist Sandstein. Indischer Sandstein ist natürlich auch auf dem Subkontinent selbst ein wichtiger und gefragter Baustoff.

Viele historische Bauten wie Hindu-Tempel, Moscheen, Maharaja-Paläste oder auch Gebäude aus der britischen Kolonialzeit wurden aus Sandstein gebaut. Dabei kam Stein von unterschiedlichster Härte und Farbe zum Einsatz.

In sehr alten Tempelanlagen wurde weicher Sandstein verbaut, in den sich leicht die vielen Verzierungen und Ornamente kerben ließen. Diese Tradition wurde aus der Zeit des Holzbaus übernommen, als die Erbauer Zierelemente in Stämme, Balken und Bretter schnitzten.

Die Farbpalette indischen Sandsteins reicht von dunklem Braun oder Rot bis zu den hellen Sorten, die cremefarben sind. Mancher Farbton streut sogar ins Gelb. So wie beim Yellow Mint Sandstein aus dem zentralindischen Madhya Pradesh.

Terrassenplatten aus indischem Sandstein

Terrassenplatten aus indischem Sandstein

Ob Bodenplatten, Fliesen für die Terrasse oder Fassadenverblendungen – dieser Sandstein ist sehr gut für Bauvorhaben im Außenbereich geeignet. Der gelbfarbene Naturstein bringt eine extravagante Note mit sich. Er ist leicht zu verarbeiten, zugleich äußerst hart, frostfest, pflegeleicht und dennoch günstig. Grelles  Sonnenlicht fängt er weich auf und blendet daher bei gutem Wetter nicht.

Sandstein als Baumaterial liegt voll im Trend. Vor allem indischer Sandstein ist aufgrund seiner Qualität und warmen Farben sehr beliebt in Europa. Auch beim Neubau der indischen Botschaft in Berlin wurde übrigens Sandstein aus Indien verbaut. Die Außenfassade des Anfang 2001 fertig gestellten Quaderbaus am Tiergarten entstand aus rotem Sandstein, der roh gebrochen verarbeitet wurde.

So blieb man der indischen Bautradition bis ins ferne Deutschland treu.


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